Veröffentlichungshinweis zum Buch “Das Riesenbecker Platt” auf der Website des INS (Institut für niederdeutsche Sprache, Bremen)

Wat een enkelten Minsch in meist 40 Johr allens tohoopdregen kann, dat wiest Rudolf Averbeck mit sien grote Dokumentatschoon “Das Riesenbecker Platt”. Sien Wöörbook (S. 96-1196) un ok sien Ortsgrammatik (S. 21-75) richt sik na dat, wat he würklich höört un denn opschreven hett. För en teemlich lütte Gegend is dat “Riesenbecker Platt”-Book en Meisterwark. Een kann sik blots wünschen, dat de Minschen dor jümehr (Anmerkung: “ihre”) Spraak wedderfinnt.

Wat opfalllen deit: In den Grammatik-Deel steiht to lesen: “Das Partizip Präsens wird wie im Hochdeutschen aus dem Wortstamm und der Endung -nd gebildet” – also: anhaolend guet Wiär för “anhaltend gutes Wetter”. Un ok bi dat Partizip Perfekt dükert al mal dat een oder anner “ge” op, as in gedaonhandgenaiht oder geschafft.

Mit mehr as 3400 Gramm – so veel Gewicht hett in de verleden Johren keen Book op Platt hatt.

Rudolf Averbeck: Das Riesenbecker Platt, wie es zur Zeit der letzten Jahrtausendwende gesprochen wurde. Dokumentation, erfasst in den Jahren 1983 – 2020. Verlag Wiegedruckt : Hörstel 2020, 1270 S.

ISBN: 978-3-86696-813-4

Wir bedanken uns für die Genehmigung von Herrn Dr. Goltz vom INS zur Veröffentlichung dieses Hinweises !

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